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Hyaluronsäure bei Gelenkbeschwerden

Was ist eigentlich Arthrose?

Arthrose ist eine zunächst nicht entzündliche, später entzündliche, langsam fortschreitende Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der angrenzenden Knochenstruktur. Ihre Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.

Wie viele Menschen leiden an Arthrose?

Bereits mit 30 Jahren hat ein Drittel der Bevölkerung arthrotische Veränderungen in mindestens einem Gelenk. Wegen ihrer großen Verbreitung und der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung muss die Arthrose als Volkskrankheit angesehen werden.
Besonders häufig betroffen ist das Kniegelenk, da dort die mechanischen Belastungen am größten sind. Bei Frauen übrigens häufiger als bei Männern. Anders verhält es sich bei der Hüftgelenksarthrose, diese ist bei Männern deutlich häufiger als bei Frauen festzustellen. Prinzipiell können alle Gelenke des Körpers verschleissen. Sehr häufig sind bei beiden Geschlechtern die kleinen Wirbelgelenke betroffen, hier spricht man von Spondylarthrosen, welche dann ein so genannten Facettensyndrom der Wirbelsäule verursachen.

Wie funktionieren die Gelenke?

Jedes Gelenk besteht aus zwei beweglich miteinander verbundenen Knochen, die an ihrer Kontaktfläche mit einem Gelenkknorpel überzogen sind. Die Gelenkkapsel ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die die Nährstoffe für den Knorpel aus dem Blut herausfiltert und gleichzeitig die Hyaluronsäure produziert, die mit der Flüssigkeit im Gelenk einen hoch elastischen Schmierfilm, die Gelenkflüssigkeit, bildet. Dadurch wird die Reibung zwischen den Knorpelflächen der beiden Gelenkpartner auf ein Minimum reduziert.

Knorpelaufbau und Funktion der Gelenkflüssigkeit

Quellfähige Eiweißbausteine binden Wasser und geben dem Knorpel seine enorme Elastizität.
Dadurch kann er hohe Druckkräfte auf eine große Fläche verteilen und auch den Knochen schützen.
Gesunder Knorpel zeigt eine harte Konsistenz und besitzt viel Gewebewasser, so dass die Gelenkflüssigkeit eine entscheidende Rolle für die Knorpel-
funktion spielt.

Wechselwirkung Bewegung Sport und Gelenkbelastung

Da der Knorpel keine Blutgefäße aufweist, müssen Nährstoffe große Strecken überwinden, um dorthin zu gelangen. Dieser Nährstofftransport ist störanfällig.
Er kann nur dann gut funktionieren, wenn das Gelenk bewegt wird. Dosierte körperliche Bewegung und Sport erhöhen durch Flüssigkeitsverschiebungen die Knorpeldicke um etwa 5%.

Was ist Gelenkflüssigkeit und woraus besteht sie?

Der Schmier- und Gleitcharakter der Gelenkflüssigkeit beruht auf dem Gehalt an Hyaluronsäure (auch Hyaluronat genannt). Hyaluronsäure ist eine Kohlenhydratverbindung aus der Gruppe der sogenannten Glykosaminoglykane, die auch im Gelenkknorpel eine wichtige Rolle spielen. Das Molekül ist sehr empfindlich und leicht zerstörbar, wenn die natürlichen Bedingungen verändert werden. Seine Hauptaufgabe besteht in der Regulation von Schmierung und Gleitfähigkeit im Gelenk.

Hyaluronsäure-Injektion als konservative Therapie

Trotz ausgewogener Ernährung, angemessener körperlicher Belastung und physikalischer Maßnahmen ist die Einnahme von Medikamenten meist nicht zu vermeiden.
In der Arthrose-Therapie mit Medikamenten muss man unterscheiden, ob es primär um die Bekämpfung entzündlicher Schübe im Rahmen der „aktivierten Arthrose“ geht oder um eine Dauertherapie im entzündungsfreien Intervall. In der Dauertherapie gibt es eine Reihe den Knorpelabbau bremsender Medikamente oder Medizinprodukte, die als Injektion direkt in das Gelenk gespritzt werden.
Sie enthalten Bestandteile des Gelenkknorpels bzw. der Gelenkflüssigkeit (D-Glucosamin, Hyaluronsäure) und dienen als Ersatz, versiegeln den Knorpel, verbessern die Schmiereigenschaften (Viskosität) der Gelenkflüssigkeit und stimulieren den Knorpelstoffwechsel (D-Glucosaminsulfat).
Durch die direkte Verabreichung von Hyaluronat als Injektion in das Gelenk wird der Wirkort äußerst schnell erreicht.

Hyaluronsäure – bekannt gute Wirksamkeit

Nur durch eine permanente Therapiekontrolle ist ein Maximum an Therapieerfolg bei der Behandlung der Arthrose mit Hyaluronat gewährleistet. Deshalb ist man stets auf der Suche nach Möglichkeiten, die Wirkung zu steigern und unerwünschte Nebenwirkungen wie z. B. Allergien zu reduzieren.
Hyaluronsäure enthält ein natürliches Glykosaminoglykan höchster Reinheit. Hyaluronsäure kommt dem natürlichen Hyaluronat im Gelenk sehr nahe.

Hyaluronsäure – die zuverlässige Injektion

Hyaluronsäure wirkt als Schmier- und Gleitmittel im Gelenk und unterstützt somit die Stoßdämpferfunktion des Knorpels. Die Bewegungen können wieder schmerzfrei ablaufen. Hyaluronsäure erreicht seinen Wirkort äußerst schnell, denn die Hyaluronat-Injektion wird direkt in das kranke Gelenk verabreicht.
Hyaluronsäure wirkt lang anhaltend: Schon nach wenigen Injektionen im Abstand von je einer Woche kann die Wirkung über einen längeren Zeitraum (individuell verschieden) anhalten.

Quelle: Opfermann Arzneimittel GmbH